Für die Konfitüre und den Sofortverzehr hat es genügend andere Kirschbäume….
Im Spätsommer waren die paar Olivenbäume dran, deren Spitzen wir inmitten eines unzähmbaren Dornengebüschs ausmachen konnten. Unzähmbar? Nicht für Sergio und Marco, die in mühsamer Kleinarbeit und zerschundenen Armen und Beinen die kargen Olivenbäume befreiten.
Nicht nur Olivenpflanzen traten zum Vorschein, sondern auch alte Steinmauern, so dass das Ganze einen archäologischen Touch erhielt. Bis heute versuchen wir der Steinmauer-Stystematik auf die Spur zu kommen…. Olivenbäume wurden ja oft in Terrassen angebaut. Ansatzweise sind diese hier noch sichtbar und einige Bäume wurden tatsächlich darauf in Reih und Glied gestellt. Andere wiederum haben ihre eigene Mauer-Insel, die zwischen den Terrassen liegt….. Besonders alt sehen die Bäume nicht aus. Was also hat sich der Baumpflanzer gedacht???? Vor allem wenn man bedenkt, dass das freigelegte Stück zwischen 2 Olivenhainen liegt? Naja, wir werden die Vergangenheit wohl ruhen lassen und einfach ein schönes Stück Weg mit Mäuerchen zum Verweilen gestalten.


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